Wirtschaft und Tourismus

Meine Ziele im Überblick:

  • Aktive Ansidelungspolitik - Schluß mit "Abwarten und Tee trinken"
  • Weiterentwicklung des Gewerbegebiets
  • Erstellung eines touristischen Konzeptes für eine spürbare Erhöhung der Gästezahlen - Gersheim soll zum Erholungsgebiet werden
  • Schaffung einer sog. "Fundraising-Stelle" für die Akquirierung von öffentlichen und privaten Zuschüssen, also eines "Geldbeschaffers"


Diskutieren Sie mit zu diesem Punkt!

Mein Programm im Detail:

A. Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik

Ich stelle mir die Frage: Wo war die CDU mit ihrem Gestaltungsanspruch, als der größte Gewerbesteuerzahler -  Kalkwerk – stillgelegt wurde? Wo war die CDU mit ihrer 2/3 Mehrheit im Gemeinderat als es darum ging neuen Mittelstand und Gewerbe auf freien Flächen in der Gemeinde anzuwerben? Nirgends – leider!

In Gersheim fand in den letzten Jahren, ja vielleicht sogar in den letzten Jahrzehnten überhaupt keine Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik statt. Das Gewerbegebiet hat sich kaum entwickelt und die Gemeinde hat geduldig gewartet, bis sich Interessenten meldeten. Einige Unternehmen sind sogar weg gezogen bzw. nicht mehr existent. Mehrere größere Unternehmen haben in den letzten Jahren versucht sich in Gersheim anzusiedeln. So zum Beispiel eine Softwarefirma in Walsheim oder ein Autozulieferer in Gersheim. Es ist also offenkundig, dass man sich nicht nur keine Gedanken darum macht, wie Unternehmen in die Gemeinde gelockt werden können, sondern man ist auch nicht in der Lage Unternehmen, die bereit wären zu kommen, in der Gemeinde zu halten.

Es ist dringend notwendig, die Gemeinde wirtschaftspolitisch weiter zu entwickeln. Zum einen erhöht es die Einnahmebasis der Gemeinde durch höhere Gewerbesteuereinnahmen, zum  anderen könnten wohnortnahe Arbeitsplätze geschaffen werden. In der Gemeinde Gersheim verfügen wir über ca. 850 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Insgesamt leben in der Gemeinde aber ca. 2.250 sozialversicherungspflichtig Beschäftige. Da sicherlich nicht alle Arbeitsplätze in Gersheim von Gersheimerinnen und Gersheimern bekleidet werden, ist relativ deutlich wie es um die wohnortnahe Beschäftigung steht.

Vor allem auf dem Zukunftsmarkt der Umwelttechnologien will ich die Gemeinde weiterentwickeln. Unsere Region und ihren Erholungswert als Standortfaktor verdeutlichen. Ich will eine aktive Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik betreiben. Schluss mit der Mentalität „Abwarten und Tee trinken “.

B. Tourismus

Gersheim hat touristische sehr viel zu bieten. Die schöne Natur, die zahlreichen Rad- und Wanderwege, die Nordic.Walking.Parks, ein Camping-Platz, ein Schullandheim, einen Golfplatz, den europäischen Kulturpark, die Nähe zu Frankreich usw. Ein italienischer Diplomat nannte den Bliesgau einmal „die deutsche Toskana“. Gersheim hat inmitten des Bliesgaus viel Potential in der touristischen Entwicklung. Doch seit Jahren passiert nichts. Keine Konzepte, keine Impulse. Man verlässt sich auf die Saarpfalz-Touristik, die Tourismusförderung des Kreises.

Doch die Gemeinde muss auch selbst handeln und sich vermarkten, Infrastruktur, Gastronomie und Unterkünftige ausbauen, Service und Informationen entsprechend organisieren. Gerade im Hinblick auf das Biosphärenreservat Bliesgau sollte sich die Gemeinde besser vorbereiten. Gersheim muss so stark wie möglich von dieser einmaligen Chance profitieren.
Daher fordert die SPD seit Jahren ein professionell erstelltes Tourismuskonzept. Die Analyse für ein solches Konzept soll verschiedene Erhebungen umfassen wie Interviews mit allen Gastgebern, eine schriftliche Gästebefragung sowie zahlreiche Expertengespräche.

Bei der Gliederung des Konzeptes in kurz-, mittel- und langfristige Ziele und Maßnahmen wurden auch die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde und das Verhältnis Aufwand zu Ertrag berücksichtigt, so dass eine der Gemeinde Gersheim angepasste Vorgehensweise entwickelt werden konnte.
Bereits im Vorfeld will ich viele lokale Kräfte in die Entwicklung des Konzeptes einbinden, um verschiedene Interessen zu berücksichtigen, viele gute Ideen einfließen zu lassen und schließlich einen moderaten Konsens zu finden. Viele BürgerInnen und Bürger helfen uns heute schon den Fremdenverkehr überhaupt einigermaßen aufrecht zu erhalten. Sie stellen Ferienwohnungen zur Verfügung. Diese müsen ebenso in das Konzept eingebunden werden, wie unsere Hotels. Damit will ich eine hohe Akzeptanz und eine Identifikation aller Beteiligten und Betroffenen erreichen.

Dieses kommunale Entwicklungskonzept wird ein Leitfaden für das nächste Jahrzehnt sein. Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie neue Erholungs- und Feriengäste in der Gemeinde Gersheim und ihren Ortsteilen werden sich bei uns wohl fühlen.

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